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| Status: | active |
| Date: | 07.10.2020 |
| Event: | Ricardo AG, Ricardo AG |
| Availability: | |
| Article no.: | 1139202158 |
| Seller: | inreb73 |
| Category: | Grafiken & Lithographien -> Malerei & Grafiken -> Antiquitäten & Kunst |
| Title: | Schlacht am Emmenfelde 1845 / rares Bild |
| URL: | https://www.ricardo.ch/de/a/schlacht-in-emmenfelde-1845-rares-bild-1139202158/ |
| Price: | CHF | 150.00 | ||
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| Description: |
| Schlacht am Emmenfelde 1845 / rares Bild Lithographie von Gebrüder Eglin in Luzern / Militaria antik 'Treffen & Niederlage der Freyschaaren am Emmenfelde durch die Luzernertruppen & einer Abtheilung von Unterwalden den 31. März 1845 Abends 4 Uhr bis 6 Uhr' Lithographie eines Gefechts im Laufe des zweiten Freischarenzugs gegen Luzern. Lithographie der Gebrüder Eglin in Luzern. ×××××××××××××××××××××××××××××××××××××××××××××××××××××× original Rahmen ca. 54cm x 41,7cm ×××××××××××××××××××××××××××××× kein Versand ins Ausland ××××××××××××××××××××× Der zweite Freischarenzug und die erneute Mobilmachung Im Ende März 1845 ging dann alles Schlag auf Schlag. Erneut schlossen sich Freischärler aus den liberalen Kantonen und vor den Repressionen geflohene Luzerner zusammen und zogen unter der Führung des späteren Bundesrates Ulrich Ochsenbein nach Luzern. Diesmal wurde der militärische Einsatz für die drei Obwaldner Kompanien real. In grösster Eile wurden die Truppen erneut mobilisiert und 670 Mann marschierten am Morgen des 31. März von Sarnen nach Alpnach ab. Während die Obwaldner von Alpnach nach Luzern überschifften, rückten die rund 3500 Freischärler bis an die Tore Luzerns vor. Diese sahen aus Rücksicht gegenüber der Bevölkerung aber vom Beschuss der Stadt ab. Als die Obwaldner gegen Mittag in Luzern ankamen, wurden sie 'mit Freuden empfangen und in der Stadt einquartiert'. Es war zugleich das erste Kontingent der katholischen Nachbarkantone, das in Luzern eintraf. Dies ist mitunter ein Beweis für die engen Beziehungen zwischen den beiden Kantonen Luzern und Obwalden. Noch am selben Tag haben sich die mittlerweile ebenfalls eingetroffenen Nidwaldner mit den Obwaldnern zum Unterwaldner Battailon zusammengeschlossen. Dieses wurde zur Verstärkung der Luzerner Truppen nach Littau beordert. Bei den heftigen Gefechten am ersten April beim Gütschwald und am Emmenfelde sollen die beiden Scharfschützenkompanien von Ob- und Nidwalden besonders tapfer gekämpft haben. Sieg und Abzug der Obwaldner Nach den Kämpfen in der vorherigen Nacht schrieb der Obwaldner Kriegsrat Nikodem Spichtig am ersten April um neun Uhr vormittags an die Obwaldner Regierung: 'Der Sieg ist unser, der Feind gänzlich geschlagen, der Überrest auf der Flucht, er soll viele Tote haben.' Insgesamt forderte der zweite Freischarenzug 120 Todesopfer, davon mehr als 100 unter den Freischärlern. Verluste hatten die Obwaldner keine zu beklagen, lediglich Josef von Deschwanden und Felix von Rotz, beide aus Kerns, wurden verwundet. Sie konnten das Luzerner Spital am 20. Mai verlassen und wurden im Jahr darauf von der Luzerner Regierung nochmals nach Luzern eingeladen und mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet. Mit grosser Spannung und Stolz erwarteten Volk und Regierung am 18. April die heimkehrenden Truppen. Jeder Offizier erhielt an einer prächtigen Zeremonie am Ufer des Sarnersees eine vergoldete und jeder Soldat eine silberne Ehrenmedaille zum Andenken an den 31. März und den ersten April. Für Aufsehen sorgte die 'merkwürdige, bekränzte Aargauer Haubitze', ein Beutestück, das Luzern den Obwaldnern als Geschenk übergeben hatte. |
| Source: Ricardo AG (https://www.ricardo.ch) |
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Source: specialized literary, particularly 'Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee seit 1817, Bände 3 und 4', 'Die Repetiergewehre der Schweiz, Christian Reinhart, Kurt Sallaz, Michael am Rhyn, Verlag Stocker-Schmid' and 'Schweizer Militärgewehre Hinterladung 1860 - 1990, Ernst Grenacher'
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