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| Status: | active |
| Date: | 30.05.2022 |
| Event: | Webseite http://www.egun.de, eGun GmbH Deutschland |
| Availability: | |
| Bids: | 16 |
| Article no.: | 17947384 |
| Seller: | jupitervenus |
| Buyer: | julife |
| Weapon: | Dreyse M1907 |
| Title: | Dreyse 1907 aus Sammlung |
| URL: | https://egun.de/market/item.php?id=17947384 |
| Price: | EUR | 181.00 | ||
| AVG2 (CH): | Patreon supporters only! | |||
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| Description: |
| Aus meiner sehr gepflegten Sammlung, die ich um diverse Modelle verkleinere: Der Name „Dreyse“ der Masseverschluss-Pistole aus dem Jahr 1907 (Modell ‚Dreyse 1907’) ist einem der berühmtesten Waffenentwickler Europas des 19. Jahrhunderts geschuldet. Johann Nicolaus Dreyse war der Entwickler des preußischen Zündnadelgewehrs Mitte des 19. Jahrhunderts gewesen. Sohn Franz setzte das sowohl erfinderische wie auch unternehmerische Werk des Vaters zwar fort, verlor aber bei militärischen Handwaffen zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Anschluss. Hier konnten sich fortan die DWM und Mauser in Oberndorf an die Spitze setzen. Franz Dreyse verkaufte deshalb seine Firma nach dem 1. WK an die Fa. Rheinmetall, deren Gründer noch bei seinem Vater gelernt hatten. Um die Namensgebung für das Modell nun vollständig ad absurdum zu stellen: Entwickelt wurde das Modell „Dreyse“ für eben bereits Rheinmetall in Sömmerda 1905 / 06 von Hugo Schmeisser. Dieser war bis dato eigentlich mehr ein Entwickler für militärische Militärwaffen gewesen und befasste sich dann im 1. WK hauptsächlich mit Maschinenwaffen. Nun – wie auch immer - jedenfalls kam die neue „Dreyse“- Selbstladepistole vorerst einmal als Zivilwaffe auf den Markt, um in deutschen Gefilden dem belgischen Browning Modell 1900 „paroli“ bieten zu können. Allerdings klappte das nicht so recht, da die belgische Waffenschmiede FN mit Brownings Nachfolgemodell von 1910 nach dem damaligen Stand der Technik ein äußerst fortschrittliches nachgezogen hatte. Im Zeitraum war dieses unter den Masseverschlusspistolen das modernste und „eleganteste“, was der Markt zu bieten hatte. Zur militärischen Seitenwaffe als „Hilfswaffe“ geriet die Dreyse aber erst später. Vorab entschied sich erst einmal die deutsche Reichszollverwaltung nach einer ca. 1/2 jährigen Erprobung, die ‚Dreyse-Selbstladepistole Kaliber 7,65 mm’ (D.R.P. 185 411) einzuführen. Dem war ein vierjähriger! „Trageversuch“ mit der DWM Luger-Parabellum / ‚P. 08’ voraus-gegangen. Die verriegelte Kniegelenkkonstruktion erschien aber für den „zivilen“ Grenz-dienst anscheinend doch etwas zu „klotzig“ und - dem Verhältnismäßigkeit der Mittel ent-sprechend - wollte man vielleicht auch nicht eine so eindeutig „militärisch“ ausgelegte Seitenwaffe einführen. Wie auch immer – 1912 wurde jedenfalls die „Dreyse“ – mit Aus-nahme in Bayern - an alle Grenzaufseher des Kaiserreiches ausgegeben. Im topp Zustand, nur sehr leichte Gebrauchsspuren, keinerlei Korrosions, Lauf absolut "blank". Ob die Tasche eine orig. zur Dreyse ist, kann ich nicht sagen; jedenfalls passt sie "mit etwas Luft" gut rein... !! Verkauf nur an Sammler „rot“ oder Händler !! |
| Source: eGun GmbH Deutschland (http://www.egun.de) |
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Source: specialized literary, particularly 'Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee seit 1817, Bände 3 und 4', 'Die Repetiergewehre der Schweiz, Christian Reinhart, Kurt Sallaz, Michael am Rhyn, Verlag Stocker-Schmid' and 'Schweizer Militärgewehre Hinterladung 1860 - 1990, Ernst Grenacher'
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