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Le régiment des gardes suisses (1912) (Market monitoring)

Status: inactive
 
Date: 09.06.2019
Event: Ricardo AG, Ricardo AG
 
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Article no.: 1069212070
Seller: Mattthias
Category: Startseite -> Sammeln & Seltenes -> Militär: Schweiz
Title: Le régiment des gardes suisses (1912)
URL: https://www.ricardo.ch/de/a/le-regiment-des-gardes-suisses-(1912)-1069212070/
 
Price: CHF 69.90    
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Description:
Le régiment des gardes suisses (1912)
Wichtiges Standardwerk von Capitaine de Vallière
Le Régiment des Gardes-Suisses de France. Les Suisses en Italie (Campagne de Marignan). Verfasst von Capitaine de Vallière. Erschienen 1912 im Verlag der Revue Militaire suisse in Lausanne. 224 Seiten mit 28 Bildtafeln. Abgesehen von einem nicht mehr ganz frischen Einband, immer noch schöner, sammelwürdiger Zustand.
Matières en deux parties : I. Les suisses en Italie (pp. 3-67; mit relativ einlässlichen Ausführungen zur politischen Situation 1513 und der Schlacht von Marignano im September 1515); II. Histoire du régiment des Gardes-suisses de France (pp. 71-204; mit u.a. Origine des Gardes-suisses, Règne de Louis XIII à Louis XVI, La Révolution, Le 10 août, La Restauration). Avec Annexes / mit Anhängen, worunter Namenlisten von: Officiers épargnés le 10 août, Sous-officiers et soldats tués le 10 août ou massacrés en septembre, Etat nominatif des Officiers du 1er Régiment suisse de la Garde royale en 1830, Etat des pertes (tués ou blessés).
1497 stellte König Karl VIII. die Gardetruppe der Hundertschweizer zusammen, die erste permanent im Dienst eines fremden Herrschers stehende Schweizer Einheit. Sie war eher ein Parade- als ein Militärkorps und wurde 1792 von der französischen Nationalversammlung abgeschafft. 1814 wurden sie von Ludwig XVIII. aber wieder eingesetzt und blieb bis 1830 bestehen. Die oft mythisch überhöhte Sichtweise der Schweizergarden als Verkörperung der absoluten Treue geht auf die Söldnerelite in französischen Diensten zurück. Karl IX. schuf 1567 ein Regiment aus Schweizer Gardetruppen. 1616 stellte Ludwig XIII. ein permanentes Schweizergarderegiment auf. Während die Hundertschweizer für die Wache im Innern der königlichen Paläste zuständig waren (innere Garde), versahen die Schweizergarden den Dienst ausserhalb (äussere Garde). Die Offiziere wurden ausschliesslich in der Adelsschicht und im Patriziat rekrutiert, einzelne Chargen waren erblich. Das Regiment diente bis 1792 und nahm an zahlreichen Feldzügen teil, oft mit heldenhaftem Mut und Erfolg, noch öfter zum Preis von blutigen Verlusten. In den letzten noch friedlichen Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts beschränkten sich seine Aufgaben auf den Gardedienst in Paris und der umliegenden Region, wo es auch untergebracht war, sowie in Versailles. Weil die Söldner der Pariser Bevölkerung nahe standen, relativ lange dienten und sich am Ende ihrer Dienstzeit häufig endgültig in Paris niederliessen, sind in den Archiven ergiebige Quellen zu den Schweizergarden und deren Integration in die französische Gesellschaft erhalten. Zu Beginn der Revolution übte die politische Propaganda einen starken Einfluss auf das Regiment aus. Im August 1789 kam es zur Meuterei des 2. Bataillons und zu einer Reihe von Desertionen, doch das Gros der Truppe blieb ihrem Eid treu. Der Tuileriensturm vom 10.8.1792 und die Septembermorde setzten den Schweizergarden ein tragisches Ende. Die Einheit wurde zu Beginn der Restauration unter der Bezeichnung Königliche Schweizergarde für kurze Zeit neu gebildet; sie diente 1823 im Spanienfeldzug und verteidigte die Bourbonen noch 1830 bei Ausbruch der Julirevolution, wo sie mehrere hundert Mann verlor.
Paul de Vallière (1877-1959) von Moudon VD, Instruktions-Offizier der Infanterie 1907-1915, Chef der Militärbibliothek, Kanzleisekretär I. Kl. d. Generalstabsabteilung 1921-1923, Militärhistoriker ab 1915 (u.a. Verfasser des Standardwerkes zu den Fremden Kriegsdiensten, Treue und Ehre, bzw. Honneur et Fidélité
Source: Ricardo AG (https://www.ricardo.ch)
 
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